Die Bürgerinitiative Brieselang nicht abhängen
ist Mitglied  im Aktionsbündnis

 

 

Wer ist die Bürgerinitiative Brieselang nicht abhängen?

In Brieselang hat sich am 09. Mai 2006 die Bürgerinitiative Brieselang nicht abhängen gegründet. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, für einen Erhalt einer guten Regionalbahnanbindung bis in das Zentrum Berlins zu kämpfen. Derzeit hat die Bürgerinitiative 141 Unterstützer (Stand: 28.05.2006). Brieselang nicht abhängen wird getragen und organisatorisch unterstützt von Bürger Für Brieselang.


Welche Ziele hat die Bürgerinitiative Brieselang nicht abhängen?

  1. Wir setzen uns ein:
    für den Erhalt und den Ausbau der Regionalbahnanbindung aus dem Zentrum Berlins bis nach Nauen und den Verzicht auf den Bau einer Gleichstrom-S-Bahn bis Falkensee, die unseren Regionalbahnanschluss kappen oder zumindest beeinträchtigen würde;

  2. für eine direkte Erreichbarkeit Berlins zumindest bis Charlottenburg mindestens zweimal stündlich ohne Zwangsumstieg auf die S-Bahn, im Berufsverkehr auch über Charlottenburg hinaus;

  3. für attraktive Fahrtzeiten bis Berlin-Mitte, die sich an den heutigen 32 Minuten (per Regionalexpress) orientieren

  4. für den Halt der Regionalexpresszüge der Linie 2 (künftig 4) in Brieselang.


Warum hat sich die Bürgerinitiative Brieselang nicht anhängen gegründet?

  1. Wir haben uns gegründet, weil in der öffentlichen Diskussion erkennbar wird, dass dem Bau der S-Bahn offensichtlich Vorrang vor dem Erhalt eines funktionierenden Regionalverkehrs gegeben wird.

  2. Wir haben zur Kenntnis nehmen müssen, dass aus dem für die Entscheidung über einen S-Bahn-Bau notwendigen Wirtschaftlichkeitsgutachten von interessierter Seite bereits pro S-Bahn zitiert und argumentiert wird, obwohl es noch gar nicht veröffentlicht worden ist.

  3. Wir sind davon überzeugt, dass die behauptete Wirtschaftlichkeit nur durch einen Zwangsumstieg der Pendlerinnen und Pendler in Falkensee realisierbar ist. Dass dies so ist, wurde vom verkehrspolitischen Sprecher der SPD-Landtagsfraktion auf einer Veranstaltung der SPD am 22.05.2006 in Brieselang bestätigt.

  4. Wir sind davon überzeugt, dass die damit verbundene Regionalbahnverbindung, die dann nur noch zwischen Nauen und Falkensee bestünde über kurz oder lang aus Wirtschaftlichkeitsgründen einem Schienenersatzverkehr (also Bus) weichen würde.

  5. Wir halten einen Parallelbetrieb von Regionalbahn und S-Bahn auf Dauer für unrealistisch, da auch für den Betrieb der S-Bahn auf brandenburger Seite das Land zuständig ist und so zwei konkurrierende Verkehrsmittel aus derselben Finanzierungsquelle (Regionalisierungsmittel) bezahlen müsste.

  6. Wir haben diese Planungen aus dem gültigen Bahnkonzept des Landes Brandenburg bereits entnehmen können. Bei dem Bahnkonzept handelt es sich um die offizielle Planungsgrundlage des Landes Brandenburg und damit erklärtes Ziel der Landesregierung. Wir sehen daher keine Veranlassung anzunehmen, dass dieses Papier bedeutungslos sei, wie uns entgegengehalten wird.  Wir sind davon überzeugt, dass man öffentlichen Publikationen des Landes und im Übrigen die Landesregierung selbst ernst nehmen darf und muss.

Aus den vorgenannten Gründen ist erkennbar, dass die in der heutigen Form Vorhandene Regionalbahnanbindung akut bedroht ist.


Was sind unsere Forderungen?

Wir erwarten,

  1. dass alle für unsere Region verantwortlichen Politiker auf Gemeinde-, Kreis-, Landes- und Bundesebene sich für die Bahnanbindung Brieselangs einsetzen,

  2. dass die Planungen für die künftige Bahnanbindung auf einer soliden Planungsgrundlage erfolgen, die das tatsächliche Pendlerverhalten und deren Interesse an schnellen und häufigen Verbindungen erfasst,

  3. dass keine Zwangsumstiege von Pendlern auf langsamere Verkehrsmittel verordnet werden,  nur um eine Wirtschaftlichkeit einer S-Bahn zu sichern,

  4. dass Alternativen zu einer gleichstrombetriebenen S-Bahn geprüft werden, z.B. auch eine wechselstrombetriebene S-Bahn auf den heutigen Fernbahngleisen.


Wie arbeitet die Bürgerinitiative Brieselang nicht abhängen?

  1. Die Bürgerinitiative will den betroffenen Pendlerinnen und Pendlern eine Stimme verleihen, die Gehör findet.

  2. Wir wollen deutlich machen, dass es abseits der politischen Entscheidungsgremien und der Entscheider die Gruppe der Betroffene gibt, nämlich uns.

  3. Wir werden dazu durch öffentliche Aktionen, wie Veranstaltungen, Flugblattaktionen gezielt auf die Belange der Pendlerinnen und Pendler hinweisen.

  4. Wir werden zudem das Gespräch mit allen Entscheidungsgremien und allen Entscheidern suchen. Dazu zählen auch erklärte S-Bahn-Befürworter.

  5. Wir werden eigenes Argumentations- und Informationsmaterial zusammenstellen und in die Diskussion einbringen.

  6. Wir werden mit allen Gruppierungen und Parteien entlang der Hamburger Bahn zusammenarbeiten, die sich ebenfalls für das Ziel des Erhaltes der bestehenden Regionalbahnverbindungen einsetzen.


Die Bürgerinitiative Brieselang nicht abhängen arbeitet mit anderen Gruppierungen eng zusammen.

Wir sind nicht allein. Gemeinsam mit anderen haben wir das Aktionsbündnis PRO Regionalverkehr Osthavelland gegründet.

Ziel des Aktionsbündnisses ist ein gemeinsames Vorgehen entlang der Hamburger Bahn. Hierzu hat das Aktionsbündnis folgende Erklärung veröffentlicht:

Gemeinsame Erklärung Havelländer Pendler:

Für Erhalt und Ausbau des Regionalbahn-
Angebots gegen die S-Bahn-Täuschung!

 

Wie Sie Kontakt mit uns aufnehmen können...


 

Nachfolgend finden Sie eine Übersicht über derzeit vorhandene Dokumente:

vorläufige Ziele der Bürgerinitiative Brieselang nicht abhängen

Flugblatt Brieselang nicht abhängen

gemeinsame Erklärung der BFB, CDU, PDS und UCB

gemeinsame Erklärung der Havelländer Pendler

Der Landrat kommt - Aufruf zur Teilnahme an der Gemeindevertretersitzung am 23.05.2006

SX-Bahn für das Osthavelland

Sommerfahrplan 2006

Pressespiegel zur Bahnanbindung

Kontaktdaten